Höhenburg Stargard bald wieder mit kulinarischem Angebot

„Das wird ein Gewinn für unsere Stadt, wenn unsere einmalige Burganlage ab Frühjahr 2017 wieder mit einem vernünftigen gastronomischen Angebot Einwohner und auch Besucher einlädt!“, freute sich Bürgermeister Tilo Lorenz, nachdem am Mittwochabend der Pachtvertrag mit dem Hotelier Erik Lange geschlossen wurde.

Entsprechend der Pläne des Pächters wird das Hauptaugenmerk zunächst auf der eigentlichen Stärke, nämlich der Veranstaltungsgastronomie, sowie der Versorgung der Tagesbesucher im sogenannten „Kräutergarten“ liegen. In der „Alten Münze“ können ab April 2017 wieder besondere Anlässe wie Familien- und insbesondere Hochzeitsfeiern oder auch Firmenjubiläen durchgeführt werden. Im „Kräutergarten“ können sich Besucher zum einen auf „leichte“ Küche, aber auch auf ein besonderes Kaffee- und Kuchenangebot freuen, das passend zur Burganlage extra zubereitet wird.

Foto: Stadt Burg Stargard

„Wir wollen unseren Gästen passend zu dieser Burg auch ein besonderes kulinarisches Angebot machen. Dem rustikalen Ambiente der Anlage entsprechend werden alle Speisen frisch und vor Ort zubereitet.“, so Erik Lange, der gleichzeitig auch Inhaber des „Hotels zur Burg“ am Markt in Burg Stargard ist.

„In den Gesprächen, die sich jetzt über mehrere Monate hinzogen, hat sich gezeigt, dass beide Seiten dieselben Ziele verfolgen und die Zusammenarbeit sowohl für den Gastronomiebetrieb, als auch für die Betreibung der Burganlage gewinnbringend sein kann.“, so Bürgermeister Tilo Lorenz. „Mich freut auch, dass wir die Arbeitsstelle im Kräutergarten auf diese Weise dauerhaft sichern können und darüber hinaus weitere Arbeitsplätze entstehen.“

Der ursprüngliche Gastronomiebetrieb wurde Ende 2013 von den damaligen Erbbaupächtern aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Die Stadt Burg Stargard als Eigentümerin der in Norddeutschland einzig erhaltenen Höhenburganlage hatte in der Zwischenzeit ein kleines Imbissangebot im „Kräutergarten“ eingerichtet, um für die Besucher zumindest übergangsweise ein kleines gastronomisches Angebot vorhalten zu können. Nachdem die Gespräche mit dem neuen Pächter auf der Burg konkreter wurden, hatte sich die Stadtvertretung Burg Stargard kürzlich entschieden, die ursprünglich per Erbbaupacht vergebene „Alte Münze“ zurück zu erwerben.