Dewitz: Der Ort ist ein alter Rittersitz. Bereits im Jahr 1304 ist ein Ritter Anselm Jentzkowe in Dewitz erwähnt. Die von Gentzkow, seine Nachfahren, hatten den Ort mit geringen Unterbrechungen bis 1822 in ihren Händen. Von der strategischen Bedeutung des Ortes zeugen zwei runde, mittelalterliche Turmhügel mit Wassergraben von denen der nördlich gelegene im alten Pfarrgarten noch heute gut zu erkennen ist.
Marienhof: Der Ort gehörte früher als Meierei zu Dewitz und war von 1854 an selbstständig. 1829 wurde die Pragsdorfer Ziegelei nach Marienhof verlegt. Der Ziegeleibetrieb wurde kurz vor 1900 eingestellt.
Leppin: Der Ortsname ist bereits für das Jahr 1298 belegt und hat sich nie verändert. Ins Deutsche übertragen bedeutet das Wort „Ort der Lepa“ (lepa = schön). Ein beträchtlicher Teil von Leppin gehörte von alters her dem Kloster Wanzka, ein anderer Teil dem Herzog und weitere Teile verschiedenen Adelsfamilien.
Plath: Im Jahr 1298 wird das Dorf mit dem slawischen Namen „Plote“ erstmals genannt. Plote bedeutet in deutscher Sprache „Zaunort“. Wedege von Plote, Erblandmarschall des Landes Stargard, verkaufte Plath kurz vor seinem Tod um 1425 an das Kloster Wanzka. Unter klösterlichem Einfluss kam es dann zum Neubau der Kirche aus Feldsteinen. Nach der Reformation kam das Bauerndorf in herzoglichen Besitz.
Alt Käbelich: Das Dorf wird im Jahr 1298 als „Cobelik“, der „Stutenort“, in einer Schenkungsurkunde Markgraf Albrechts III. genannt. Von alters her war Käbelich im Besitz derer von Dewitz. Im Zuge des Bauernlegens entstand auf dem eingezogenen Bauernland ab 1719 Neu-Käbelich. Der Ort wurde 1770 als Vorwerk von Alt-Käbelich genannt. Neu-Käbelich ist ab 1801 selbstständige Meierei. Nach 1719 fallen Neu- und Alt-Käbelich an die herzogliche Kammer und sind Domanialpachtgut.
Ballin: Der alte Pfarrort wurde 1306 erstmalig in einer Urkunde genannt. Der slawische Ortsname bedeutet „Ort des Bala“. Ballin und war bereits lange im Besitz der Familie von Warburg. Der dreißigjährige Krieg ruinierte die Warburgs, und sie mussten das Gut 1702 verkaufen. Nach mehrfachem Besitzerwechsel kaufte die herzogliche Kammer 1810 Ballin.
Rosenhagen: Der ursprünglich als Meierei von Ballin angelegte Ort ist seit 1810 selbstständig.