Widerruf Waldsperrungen in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Mecklenburgische Seenplatte

Waldsperrungen in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Mecklenburgische Seenplatte durch Allgemeinverfügung der Landesforstanstalt M-V vom 27.07.2018

Hiermit wird von Amts wegen gemäß § 49 Absatz 1 VwVfG M-V die oben genannte Allgemeinverfügung vom 27.07.2018 mit Wirkung zum 29.08.2018, 0:00 Uhr widerrufen.

Begründung:
Der Vorstand der Landesforstanstalt ist gemäß § 32 Absatz 3 LWaldG als untere Forstbehörde für die Anordnung sowie den Widerruf einer Waldsperrung nach Forstrecht zuständig.

Die rechtmäßig erfolgte Anordnung des Betretungsverbotes (Waldsperrung) ist gemäß § 49 Absatz 1 VwVfG M-V zu widerrufen, da die gesetzlichen Voraussetzungen für die Anordnung inzwischen für die Landkreise LudwigslustParchim und Mecklenburgische Seenplatte nicht mehr vorliegen. Gemäß § 17 Absatz 1 Satz 1 Waldbrandschutzverordnung M-V ist das Gelten der Waldbrandgefahrenstufe 4 oder 5 Voraussetzung einer Sperrung des Waldes. Wegen der Niederschläge der vergangenen Tage hat sich das Waldbrandrisiko deutlich verringert und die zuständigen Leitforstämter haben niedrigere Waldbrandgefahrenstufen festgesetzt. Für die kommenden Tage wird nicht mit einer erneuten Verschärfung der Trockenheit im Wald gerechnet.

Gemäß § 17 Absatz 2 Waldbrandschutzverordnung sind Sperrungen und die Aufhebung derselben öffentlich bekannt zu machen. Die Bekanntmachung erfolgt ortsüblich durch die Gemeinden des Landkreises.

Rechtsbehelfsbelehrung:
Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist beim Vorstand der Landesforstanstalt M-V, Fritz-Reuter Platz 9, 17139 Malchin schriftlich oder zur Niederschrift einzulegen.

Wegen der Anordnung der sofortigen Vollziehung haben Widerspruch und Klage keine aufschiebende Wirkung (§ 80 Abs. 2 Nr. 4 VwGO). Das bedeutet, dass die Allgemeinverfügung auch dann befolgt werden muss, wenn sie mit Widerspruch und Klage angegriffen wird.

Die aufschiebende Wirkung des Widerspruches kann auf Antrag durch das Verwaltungsgericht wiederhergestellt werden. Dieser Antrag kann mit oder nach dem dem Einlegen des Widerspruches gestellt werden. Er kann sowohl an das Verwaltungsgericht Schwerin, Wismarsche Straße 323a, 19055 Schwerin als auch an das Verwaltungsgericht Greifswald, Domstraße 7, 17489 Greifswald gerichtet werden.

Manfred Baum
Vorstand Landesforst M-V

2018-08-28 Widerruf der Allgemeinverfügung der Landesforstanstalt M-V

Sperrung der Klüschenbergstraße

Durch das Landesförderinstitut Mecklenburg- Vorpommern wurde der Stadt Burg Stargard im Juni 2018 ein Zuwendungsbescheid für das Bauvorhaben: “Sanierung der Klüschenbergstraße“ übergeben. Die bauliche Umsetzung soll in drei Bauabschnitten erfolgen. Als erster und schwierigster Bauabschnitt ist der Ausbau der Straße ab Kreuzungsbereich Rosenstraße/ Klüschenbergstraße bis zu den Schulen geplant. Der sich anschließende zweite Bauabschnitt wird bis zur Zufahrt Klüschenberg und der dritte bis zur Klüschenbergstraße/ Ende Sanierungsgebiet an der Brücke zum Rathaus gebildet. Im Zuge der Bauausführung müssen Verkehrseinschränkungen und Änderungen der Verkehrsführungen von allen Verkehrsteilnehmern beachtet werden. Den aktuellen Hinweisen und Beschilderungen vor Ort muss unbedingt gefolgt werden.

Die Bauausführung wird am 03.09.2018 beginnen und die gesamte Baumaßnahme soll bis zum 30.06.2019 fertiggestellt sein.

Vollsperrung für Kreiselbau in Burg Stargard

Nun ist es soweit, endlich kann mit dem seit langem geplanten Bau des Kreisels beim Knotenpunkt Teschendorfer Chaussee – Dewitzer Chaussee begonnen werden. Dafür ist allerdings ab dem 08.08.2018 eine Vollsperrung notwendig. Umleitungen, hauptsächlich über die B 96 und B 104,  sind aber weiträumig ausgeschildert. Alle Anlieger werden über Quastenberg und die Gartenstraße umgeleitet. Voraussichtlich kann die Vollsperrung mit Abschluss der Bauarbeiten gegen Ende des Jahres wieder aufgehoben werden. Für Rückfragen steht Ihnen das Bauamt gern zur Verfügung: Tel. 039603 – 25333.

Feierliche Radwegfreigabe

Nachdem am 29.03.2018 der erste Spatenstich für den Radweg zwischen Neubrandenburg-Carlshöhe und Lindenhof vollzogen wurde, erfolgt am

13.08.2018 um 9:30 Uhr

die offizielle Verkehrsfreigabe. So wird der Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung von M-V, Herr Christian Pegel, gemeinsam mit Vertretern des Landkreises MSE, der Stadt Neubrandenburg und der Stadt Burg Stargard den 1. Bauabschnitt des Radweges zwischen Neubrandenburg und Burg Stargard feierlich eröffnen.

Treffpunkt ist Ortsausgang Neubrandenburg Richtung Lindenhof.

 

Umzug des Annahmehofes Burg Stargard

Ab dem 1. August 2018 ist der Annahmehof der Stadt Burg Stargard im Papiermühlenweg 7e zu erreichen. Nachdem die Stadt Burg Stargard gemeinsam mit einem weiteren Interessenten im Herbst letzten Jahres das Grundstück des ehemaligen Fensterbaubetriebes SemcoGlas erworben hat, erfolgten einige bauliche Veränderungen, bei denen die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes das Grundstück sowie das darauf befindliche Gebäude den Bedürfnissen entsprechend wieder hergerichtet haben. Die neuen Gegebenheiten sind nicht nur in einem allgemein besseren Zustand, sie bieten gleichzeitig auch ausreichend Freiflächen zur Lagerung von Baustoffen oder Grünschnitt. Zusätzlich zum städtischen Bauhof mit Annahmehof befinden sich ab sofort die ortsansässige Schmiede von Frank Dielenberg sowie künftig auch das Archiv der Verwaltung an diesem Standort.

Neue Adresse des Annahmehofes:
Papiermühlenweg 7e
17094 Burg Stargard

Die Öffnungszeiten bleiben unverändert:
März – September
Freitag: 12 – 17 Uhr
Samstag: 09 – 12 Uhr

Oktober – Februar
Samstag: 09 – 12 Uhr

Waldsperrung in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Mecklenburgische Seenplatte

Hiermit ergeht von Amtes wegen auf Grundlage § 17 Absatz 1 Satz 1 Waldbrandschutzverordnung (WaldBrSchVO) i.V.m. § 30 Abs. 1 Nummer 1 und Absatz 2 Landeswaldgesetz M-V (LWaldG) folgende

Allgemeinverfügung

In den Landkreisen Ludwigslust- Parchim und Mecklenburgische Seenplatte wird der Wald (i.S. § 2 LWaldG) ab dem 28.07.2018, 0 Uhr, mit Ausnahme der Waldwege (insb. Fahrwege, Rad-, Wander- und Reitwege, Zuwegungen zu Gehöften) bis auf Widerruf gesperrt. Ausgenommen sind Waldbesitzer, Forstbehörden oder Personen, die in deren Auftrag oder mit deren Genehmigung handeln (§ 17 Abs. 3 Waldbrandschutzverordnung).

Die sofortige Vollziehung dieser Allgemeinverfügung wird angeordnet.

Begründung:
Der Vorstand der Landesforstanstalt ist nach § 32 LWaldG i.V.m. den §§ 30 Abs. 2, 34 und 35 LWaldG v. 27.07.2011 sowie § 17 WaldBrSchVO v. 09.06.2016 zuständige Behörde.

Der Wald prägt in Mecklenburg-Vorpommern die Landschaft und gehört zu den Naturreichtümern des Landes. Er ist unverzichtbare natürliche Lebensgrundlage der Menschen und Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Der Wald ist wegen seines wirtschaftlichen Nutzens und seiner Bedeutung für die Umwelt, insbesondere für die dauernde Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes, das Klima, den Wasserhaushalt, die Reinhaltung der Luft, die Biodiversität, die Bodenfruchtbarkeit, das Landschaftsbild, die Agrar- und Infrastruktur sowie die Erholung der Bevölkerung zu erhalten.

In den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Mecklenburgische Seenplatte herrscht auf Grund der anhaltenden Trockenheit hohe und höchste Waldbrandgefahr. Waldbrände führen zur Vernichtung des Waldes und stellen eine akute Gefahr für Leib- und Leben der Anwohner und der Waldbesucher dar.

Zum Schutz des Waldes und zum Schutz von Leib- und Leben der Waldbesucher wird in Ausübung des pflichtgemäßen Ermessens das Betreten des Waldes abseits der Wege durch Sperrung untersagt. Da die Waldbrandgefahr in den letzten Tagen ständig gewachsen ist und in den kommenden Tagen voraussichtlich anhält, wird vor dem Hintergrund bereits
wiederholter Waldbrände gemäß § 80 Verwaltungsgerichtsordnung die sofortige Vollziehung angeordnet.

Die Allgemeinverfügung wird heute bekannt gegeben und tritt morgen am 28.07.2018 um 0 Uhr in Kraft.

Rechtsbehelfsbelehrung:
Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist beim Vorstand der Landesforstanstalt M-V, Fritz-Reuter Platz 9, 17139 Malchin schriftlich oder zur Niederschrift einzulegen.

Wegen der Anordnung der sofortigen Vollziehung haben Widerspruch und Klage keine aufschiebende Wirkung (§ 80 Abs. 2 Nr. 4 VwGO). Das bedeutet, dass die Allgemeinverfügung auch dann befolgt werden muss, wenn sie mit Widerspruch und Klage angegriffen wird.

Die aufschiebende Wirkung des Widerspruches kann auf Antrag durch das Verwaltungsgericht wiederhergestellt werden. Dieser Antrag kann mit oder nach dem Einlegen des Widerspruches gestellt werden. Er kann sowohl an das Verwaltungsgericht Schwerin, Wismarsche Straße 323 a, 19055 Schwerin als auch an das Verwaltungsgericht Greifswald, Domstraße 7, 17489 Greifswald gerichtet werden.

Manfread Baum
Vorstand der Landesforst M-V

2018-07-27Allgemeinverfügung Waldsperrung

Lärmaktionsplan des Amtes Stargarder Land gemäß § 47d Bundes-Immissionsschutzgesetz

Lärmaktionsplan Amt Stargarder Land (Stand: 2018)

1. Allgemeines
1.1. Beschreibung des Untersuchungsraumes und der zu berücksichtigenden Lärmquellen
Im Amt Stargarder Land wurden sieben Gemeinden um die Stadt Burg Stargard zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte zusammengeschlossen. Das Amt liegt im Osten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte im Süden Mecklenburg-Vorpommerns. Es grenzt an die Kreisstadt Neubrandenburg und an den Tollensesee. Der Amtssitz befindet sich in Burg Stargard.
Das Amt ging aus dem ehemaligen Amt Burg Stargard-Land hervor. Am 1. Juli 2002 wurde die vormals amtsfreie Stadt Burg Stargard in das Amt eingegliedert; der Amtsname wurde dabei in Amt Stargarder Land geändert. Mit der Eingemeindung von Teschendorf nach Burg Stargard am 27. September 2009 und Cammin am 26.Mai 2014 verringerte sich die Zahl der amtsangehörigen Gemeinden auf sechs.
Als unmittelbares Einzugsgebiet von Neubrandenburg wird das Gebiet des Amtes Stargarder Land gern als Wohnort im Grünen genutzt. Die Gemeinden sind überwiegend landwirtschaftlich geprägt, der Tourismus spielt insbesondere am Tollensesee eine Rolle. Durch das Amtsgebiet führen die Landesstraßen 33, 331, sowie die Bundesstraßen 96 und 104.

1.2 Für die Aktionsplanung zuständige Behörde
Der Amtsvorsteher des Amtes Stargarder Land
Mühlenstraße 30, 17094 Burg Stargard
Tel: 039603/25310, Homepage: www.burg-stargard.de

1.3 Rechtlicher Hintergrund
Zur Umsetzung der Umgebungslärmrichtlinie 2002/49/EG sind gemäߧ 47 c Bundesimmissionsschutzgesetz Lärmaktionspläne für die Hauptverkehrsstraßen aufzustellen, mit denen Lärmprobleme und Lärmauswirkungen geregelt werden für,, … Orte in der Nähe von Hauptverkehrsstraßen mit einem Verkehrsaufkommen von über drei Millionen Kraftfahrzeugen pro Jahr … “. Grundlage für den vorliegenden Lärmaktionsplan bildet die Lärmkartierung des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie MV vom 30. Juni 2017 (vgl. Anlage 2).

1.4 Geltende Grenzwerte
Geltende nationale Grenzwerte sind in der Anlage 1 zusammengefasst.
Lärmaktionsplan Amt Stargarder Land (Stand : 2018)

2. Bewertung der IST-Situation
2.1 Zusammenfassung der Daten der Lärmkarten
Durch das LUNG MV wurden entsprechend§ 47c Absatz 1 Bundes- lmmissionsschutzgesetz die bestehende Kartierung mit einem Verkehrsaufkommen von über drei Millionen Kraftfahrzeugen pro Jahr (ca. 8.220 Kfz/Tag), um die Hauptstraßen des Amtes Stargarder Land aktualisiert.
Für die Bestimmung der betroffenen Bewohner wurde die Methode der VBEB8 herangezogen. Die Bewohner eines Hauses werden nach dieser Methode gleichmäßig auf die für das Gebäude festgelegten Immissionsorte verteilt. Der so bestimmte Wert „Einwohner pro Immissionspunkt” wird dem Immissionswert an diesem Punkt zugeordnet (Pkt. 3.4
VBEB).
Durch den Straßenverkehrslärm werden an den kartierten Straßen
338 Bewohner ganztags mit Pegeln LDEN ~ 65 dB(A)
235 Bewohner nachts mit Pegeln LNight ~ 55 dB(A)
belastet, die oberhalb der gesundheitsrelevanten Schwellenwerte liegen.

LDEN

dB(A)

Belastete Menschen – Straßenlärm LNight

dB(A)

Belastete Menschen – Straßenlärm
über 45 bis 50 114
über 55 bis 60 120 über 50 bis 55 116
über 60 bis 65 121 über 55 bis 60 5
über 65 bis 70 95 über 60 bis 65 0
über 70 bis 75 2 über 65 bis 70 0
über 75 0 über 70 0
Summe 338 Summe 235

Tabelle: Betroffene Personen nach Pegelklassen [dB(A)], Bestand (Methode: VBEB)

Geschätzte Zahl der von Lärm an Hauptverkehrsstraßen belasteten Fläche und Wohnungen

LDEN dB(A) Fläche im km² Wohnungen
55 – 65 dB(A) LDEN 3,26 130
65 – 75 dB(A) LDEN 0,71 58
über 75 dB(A) LDEN 0,12 0
Summe 4,09 188

Die höchste Anzahl von Betroffenen gibt es in der Straße Am Kösterpuhl in Groß Nemerow (ca. 50 %). Vergleichsweise gering ist die Anzahl der Betroffenen dagegen in der Grabenstraße in Burg Stargard.
Eine Verbesserung der Situation kann nur durch die Straßenbaulastträger der betroffenen Gebiete erzielt werden. Das Straßenbauamt Neustrelitz und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sind in diesen Fällen zuständig. Es bestehen keine baulichen sowie finanziellen Verbesserungsmöglichkeiten seitens der Stadt Burg Stargard und der betroffenen Gemeinden.

2.2 Bewertung der Anzahl von Personen, die Lärm ausgesetzt sind
Im gesamten Amtsbereich sind gemäß Lärmkartierung 2017 Lärmbelastungen durch Straßenverkehrslärm im folgendem Umfang festzustellen:
Etwa 338 Einwohner des Amtsbereiches Stargarder Land sind am Tage von Verkehrslärm belastet. Das entspricht einer Betroffenheit von 3,44 %. In der Nacht sind es geschätzte 234 Einwohner, also 2,39 % der Amtsbevölkerung.

Die Zahl der Einwohner, die einer potentiell gesundheitsgefährdeten Lärmbelastung ab einer Lautstärke von 65 db(A) ausgesetzt sind, liegt bei 97 Personen (0,99 %). Die Betroffenheiten konzentrieren sich auf die Bundesstraße B 96 und Landesstraße 33, insbesondere auf die Ortsdurchfahrt Burg Stargard sowie auf die Einzelhäuser entlang der B 96 im Gemeindegebiet Groß Nemerow. Für den Bereich der B104, insbesondere die Ortsdurchfahrten Cölpin und Pragsdorf, ergeben sich ebenfalls Betroffenheiten, die im Vergleich zu der Lärmkartierung 2012 jedoch verminderte Lärmemissionen aufweisen. Die B 104 sowie weitere Landesstraßen sind Lärm relevant, unterliegen aber nicht dem§ 47 a-f Bundesimmissionsschutzgesetz.
Die Zahl der von Umgebungslärm durch Hauptverkehrsstraßen mit mehr als 3 Mio. Kfz pro Jahr (8.200 Kfz/ Tag) betroffenen Personen im Amt Stargarder Land ist somit bezogen auf die Gesamteinwohnerzahl als auch auf die Höhe der Belastung als gering zu bewerten.

2.3 Angabe von Lärmproblemen und verbesserungsdürftigen Situationen
Auf Grundlage der Lärmkartierung werden für den Amtsbereich Stargarder Land, speziell die Stadt Burg Stargard, Mühlenstraße – im Bereich der L 33, Lärmprobleme aufgrund der Verkehrsbelastung festgestellt, die gleichzeitig verbesserungsbedürftig sind.

3. Maßnahmenplanung
3.1 Bereits vorhandene Maßnahmen zur Lärmminderung
Im Amtsbereich sind keine Fälle akuter Lärmbelästigung bekannt, so dass die Notwendigkeit des Ergreifens von Maßnahmen zur Lärmminderung bislang nicht nötig war. Bestehende Ampelanlagen auf der L33 und B 96 steuern den Verkehrsfluss in den Ortslage Burg Stargard und entlang des Ortes Groß Nemerow. Dadurch können jeweils Unterbrechungen des Verkehrsflusses erreicht werden, die zu geringeren Geschwindigkeiten und damit zur Lärmminderung beitragen. Jeder anliegende Hauseigentümer an einer Bundes- bzw. Landesstraße hat die Möglichkeit Lärmsanierungsmaßnahmen beim Straßenbaulastträger zu beantragen. Über spezielle Förderungen können durch Bund oder Land bis zu 75 % der Maßnahmen bezuschusst werden. Beispielsweise können betroffene Gebäude entlang der Straße mit Schallschutzfenstern ausgestattet werden.

3.2 Geplante Maßnahmen zur Lärmminderung für die nächsten fünf Jahre
Der Amtsbereich Stargarder Land verfügt lt. Lärmkartenerstellung über ein geringes Aufkommen lärmproblembehafteter Gebiete. Da keine relevanten Lärmbelastungen festzustellen sind, werden keine Maßnahmen zur Lärmminderung für die nächsten 5 Jahre geplant bzw. werden gelten die in Pkt. 3.1 darstellten Maßnahmen weiterhin . Da es sich bei der B 96 und der L 33 um eine Bundesstraße und eine Landesstraße handelt, ist der Baulastträger der Bund bzw. das Land M-V, vertreten durch das Straßenbauamt Neustrelitz. Maßnahmen zur Lärmminderung müssen in Zusammenarbeit mit dieser für die Umsetzung zuständigen Behörde erarbeitet werden. Für die Bundestraße 96 liegt eine Planung zum Ausbau vor, der absehbar stattfinden wird .  Lärmschutzmaßnahmen werden im weiteren Verlauf der Planung mit der Gemeinde abgestimmt. Des Weiteren findet in der Ortslage Burg Stargard im Bereich der Dewitzer Chaussee/ Teschendorfer Chaussee (Bereich Landesstraße 33) eine Baumaßnahme zur Schaffung eines Kreisverkehres statt, welcher lärmmindernde Wirkung haben wird.

3.3 Schutz ruhiger Gebiete/ Festlegung und geplante Maßnahmen zu deren Schutz für die nächsten fünf Jahre
Als Anhaltspunkt zur Festlegung „ruhiger Gebiete auf dem Land” gilt, wenn in einem großflächigen Gebiet Pegelwerte von LDEN = 40 dB(A) am Tag nicht überschritten werden. Besondere ruhige Gebiete, die vor einer Zunahme des Lärms zu schützen sind, werden im Amtsbereich daher nicht festgesetzt. Maßnahmen zur Lärmminderung sind nicht vorgesehen.

3.4 langfristige Strategien zu Lärmproblemen und Lärmauswirkungen
Einer langfristigen Strategie bedarf es nicht, da nach Auswertung der Lärmkartierung 2017 kaum gravierende Lärmprobleme und verbesserungswürdige Situationen vorliegen. Da die vom Lärm betroffenen Bundesstraße B 96 und Landesstraße 33 nicht in der gemeindlichen Baulast liegen, sind die Einflussmöglichkeiten der Gemeinde zur Regelung gering. Die Gemeinden werden sich beim zuständigen Straßenbaulastträger dafür einsetzen Geschwindigkeitsreduzierungen und die Verwendung von geräuschmindernden Materialien zur Lärmminderung auf den betroffenen Straßenabschnitten zu prüfen und ggf. durchzusetzen. Darüber hinaus bestehen für die amtsangehörigen Gemeinden weitere Möglichkeiten zur Lärmreduzierung; dies betrifft insbesondere das nachgeordnete Straßennetz in eigener Baulast und die Bauleitplanung. Bei der Aufstellung bzw. Änderung von Bebauungsplänen wird die Einarbeitung von Lärmschutzmaßnahmen, wie z.B. Auferlegung des Einbaus von Schallschutzfenstern oder Verstärkung von Wänden/ Dächern, geprüft. Im Bereich der Verkehrs- und Straßenplanung stehen Möglichkeiten, wie der Einbau von lärmarmen Asphalten auf Gemeindestraßen und die Förderung des ÖPNV bzw. des Fahrradverkehrs zur Lärmminderung zur Option.

3.5 Schätzwerte zur Reduzierung der Zahl der betroffenen Personen
Punkt 2.2 gibt Informationen über die Anzahl der Personen, welche in Folge der Aufstellung des Lärmplanes einem erhöhten Lärmaufkommen ausgesetzt sein könnten. Auch im Ergebnis der vorangegangenen Öffentlichkeitsbeteiligung ist festzuhalten, dass innerhalb des Amtsbereiches nur geringe Lärmprobleme durch erhöhtes Verkehrsaufkommen vernommen werden. Somit entfällt diese Angabe.

4. Formelle und finanzielle Informationen
4.1 Datum der Aufstellung des Lärmaktionsplans
Beschluss des Amtsausschusses Stargarder Land vom 21.06.2018

4.2 Datum des Abschlusses des Lärmaktionsplans
Beschluss des Amtsausschusses Stargarder Land vom 21.06.2018

4.3 Mitwirkung der Öffentlichkeit/ Protokoll der öffentlichen Anhörungen
Öffentliche Bekanntmachung im Amtsblatt „Stargarder Zeitung” vom 18.11 .2017 Beteiligung der Öffentlichkeit durch Auslegung des Entwurfs vom 18.11.2017.-20.2.2018 und Veröffentlichung im Internetauftritt des Amtes in gleicher Zeit Beteiligung der Träger öffentlicher Belange vom 18.11.2017 Ergebnisprüfung der Beteiligungen gern. Protokoll vom 20.02.2018

4.4 Bewertung der Durchführung und der Ergebnisse des Aktionsplans
Der Lärmaktionsplan des Amtes Stargarder Land wird gemäߧ 47d Abs. 5 BlmSchG bei bedeutsamen Entwicklungen für die Lärmsituation, ansonsten jedoch nach 5 Jahren, überprüft und erforderlichenfalls überarbeitet. Erfahrungen und Ergebnisse des Aktionsplanes werden dabei ermittelt und bewertet.

4.5 Kosten für die Aufstellung und Umsetzung des Aktionsplans
Für die Aufstellung des Lärmaktionsplanes war die Beteiligung eines Dritten nicht erforderlich. Es sind daher nur die Personalkosten der mit der Erarbeitung des Lärmaktionsplanes beauftragten Mitarbeiters des Amtes entstanden.

4.6 Weitere finanzielle Informationen
Entfällt

4.7 Link zum Lärmaktionsplan im Internet
Der Lärmaktionsplan wird der Öffentlichkeit im Internet unter der Adresse https://www.burg-starqard.de/start/bekantmachungen/ zugänglich gemacht.

Burg Stargard, 27.06.2018

Christoph Ruchay
Mitarbeiter Bau- und Ordnungsamt

Joachim Jünger
Amtsvorsteher

Vollsperrung der Straße Weinbergsweg vom 22.-24.06.2018

Ab dem 22.06.2018 von 6:00 Uhr bis voraussichtlich 24.06.2018 12:00 Uhr ist das Befahren und Verlassen der anliegenden Grundstücke mit dem Fahrzeug nicht möglich. Es wird gebeten die Fahrzeuge in diesem Zeitraum an anderer Stelle abstellen, beispielsweise im Bereich der Bahnhofsstraße oder im Bereich der Freifläche des Garagenkomplexes Kiesgrube Weinbergsweg.

Im Anschluss bleibt die Vollsperrung der Kreisstraße noch bestehen. Es sind im Randbereich noch einige Arbeiten notwendig. Für Anwohner wird weiterhin die Möglichkeit eingeräumt nach dem Einbau der Asphaltdeckschicht den Straßenbereich zu nutzen. Es ist geplant, dass ab spätestens dem 13.07.2018 die Straße wieder vollständig befahrbar sein wird.

Stellenausschreibung – Mitarbeiter im Bau- und Ordnungsamt (m/w)

Stadt Burg Stargard
Stellenausschreibung

In der Stadtverwaltung Burg Stargard ist zum nächstmöglichen Termin folgende Stelle in Vollzeit zu besetzen:

Mitarbeiter im Bau- und Ordnungsamt (m/w)

Ihr zukünftiges Aufgabengebiet umfasst schwerpunktmäßig folgende Tätigkeitsfelder:

• Planung, Bauleitung und Überwachung von Hoch- und Tiefbau- sowie
• Unterhaltungsmaßnahmen, Begleitung von laufenden Baumaßnahmen einschließlich
• Zuarbeit für die Fördermittelbeantragung und Abrechnung der Fördermittel
• Bauabrechnung
• Projektsteuerung
• Erstellen von Verträgen jeglicher Art
• Mitarbeit bei der Budgetplanung, Haushaltsplanung und -überwachung
• Durchführung von Vergabeverfahren

Idealerweise bringen sie ein abgeschlossenes Studium im Bereich Bauingenieurwesen bzw. erfolgreich abgeschlossenes Fachhochschulstudium für den gehobenen, nichttechnischen Verwaltungsdienst (Bachelor of Laws-Öffentliche Verwaltung) oder vergleichbarem Fachhochschulabschluss bzw. Ausbildungsstand als Dipl.-Verwaltungswirt/in mit. Wir erwarten einschlägige Erfahrungen in der kommunalen Bauverwaltung, gutes Fachwissen und umfangreiche Kenntnisse der VOB, VOL, HOAI, BauGB, LBauO M-V, hohe Einsatzbereitschaft und persönliches Engagement, eigenverantwortliche Arbeitsweise, Kreativität, Teamfähigkeit und Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung wird vorausgesetzt.

Wir bieten einen unbefristeten Arbeitsplatz mit leistungsgerechter Vergütung nach Tarifvertrag und unter Berücksichtigung bisheriger Berufserfahrung sowie regelmäßige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Das Arbeitsverhältnis unterliegt den Bestimmungen des TVöD.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis zum 30. Juni 2018 an die Stadtverwaltung Burg Stargard, Personalabteilung, Mühlenstraße 30, 17094 Burg Stargard.

Für Fragen steht Ihnen der Bau- und Ordnungsamtsleiter Tilo Granzow unter Tel. 039603-25331 gerne zur Verfügung. Weitere Informationen über die Stadt Burg Stargard finden Sie unter
www.burg-stargard.de.